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45.000+· Maps-Aufrufe

K House: Rebranding und Google-Sichtbarkeit in Bremen

KundeK House
BrancheGastronomie, indisches Restaurant
LeistungBranding, Signage, Speisekarten, Google Business Profil
designbrandingprintmarketing

K House ist ein indisches Restaurant in der Bremer Innenstadt. Wir haben die Marke, die Beschilderung, die Speisekarten und das Google-Profil neu aufgebaut.

Ein Restaurant verliert seine Gäste selten am Tisch. Es verliert sie in dem Moment, in dem jemand drei Straßen weiter das Handy herausholt und nach indischem Essen in Bremen sucht. Wer in diesem Kartenergebnis nicht auftaucht, existiert für diesen Gast nicht, egal wie gut die Küche ist.

Warum ein gutes Restaurant unsichtbar bleiben kann

K House hatte das Schwierige bereits gelöst. Authentisches indisches Streetfood, hohe Qualität, treue Stammgäste, eine Lage in der Innenstadt.

Was fehlte, war die Übersetzung dieser Qualität nach außen. Die Beschilderung am Haus wurde der Küche nicht gerecht, die Speisekarten waren gewachsen statt gestaltet, und das Google-Profil zeigte nicht das Restaurant, das hinter der Tür tatsächlich steht. Für ein Lokal, dessen Gäste die Entscheidung überwiegend auf dem Handy treffen, ist das die teuerste Lücke, die es geben kann.

Der Rahmen half nicht. Das deutsche Gastgewerbe hat 2025 preisbereinigt das sechste Verlustjahr in Folge verbucht, der reale Umsatz lag 14,8 Prozent unter dem Vorkrisenjahr 2019. In der Gastronomie allein waren es im ersten Halbjahr 2025 sogar 17,4 Prozent.

Was wir für K House gemacht haben

Marke und Beschilderung. Ein Rebranding mit einer visuellen Sprache, die indisches Streetfood aufnimmt, ohne in Klischees zu kippen. Physisch umgesetzt in einem beleuchteten Fassadenschild und einem beidseitig hinterleuchteten Auslegerschild. Der Ausleger ist der wichtigere der beiden, weil er quer zur Laufrichtung steht und damit aus der Straße heraus gelesen wird, nicht erst vor dem Haus.

Beleuchtetes Fassadenschild von K House in Bremen

Speisekarten. Nicht hübsch gemacht, sondern auf Lesbarkeit und Bestellablauf gebaut. Gruppen so geschnitten, dass ein Gast schnell zu seiner Kategorie kommt, Reihenfolge innerhalb der Gruppen bewusst gesetzt, Typografie auf Lesbarkeit bei Restaurantlicht geprüft.

Außenseite der Speisekarte von K House
Innenseite der Speisekarte von K House

Google Business Profil. Hier lag der Hebel. Alle Felder vollständig gefüllt, Kategorien präzisiert, Öffnungszeiten strukturiert hinterlegt, Speisekarte eingepflegt, hochwertige Food-Fotografie ergänzt und ein regelmäßiger Rhythmus an Beiträgen aufgesetzt. Ein Profil, das die Küche nicht zeigt, nimmt an der Entscheidung des Gastes nicht teil.

Koordination von Werbetechnik und Druckerei. Vom Entwurf bis zur Abnahme vor Ort gesteuert. Der Kunde hatte einen Ansprechpartner, wir haben die Gewerke koordiniert. Das ist der unsichtbare Teil, und er entscheidet, ob Maße, Material und Montage am Ende zusammenpassen.

Die Ergebnisse

Über 45.000 Maps-Aufrufe in [ZEITRAUM]. Aufrufe des Google-Profils in der Kartenansicht, nicht Personen. Dieselbe Person kann mehrere Aufrufe erzeugen. Messmethode und Zeitraum stehen im nächsten Abschnitt.

4,9 Sterne aus 122 Google-Bewertungen, Stand 3. August 2026, öffentlich einsehbar.

Ein konsistenter Auftritt von der Fassade bis zur Karte. Fassadenschild, Ausleger, Speisekarte und Google-Profil zeigen dieselbe Marke.

Warum wir diese Zahl nicht mit einem Branchendurchschnitt vergleichen

Es wäre naheliegend, die Aufrufe gegen einen Referenzwert zu stellen. Der meistzitierte stammt von BrightLocal und liegt bei 317 Maps-Aufrufen pro Monat. Damit ließe sich ein beeindruckendes Vielfaches ausrechnen.

Wir tun es nicht, weil der Vergleich nicht trägt. Die 317 sind ein Mittelwert über alle Arten lokaler Betriebe, von der Kanzlei über die Werkstatt bis zum Zahnarzt. Gastronomie liegt bei Kartenaufrufen strukturell weit darüber, weil Menschen ständig nach Essen in der Nähe suchen und fast nie nach einer Steuerberatung in der Nähe. Ein Restaurant gegen diesen Mischwert zu stellen, erzeugt eine Zahl, die gut aussieht und nichts aussagt. Hinzu kommt, dass die Erhebung noch aus der Zeit vor der Umbenennung von Google My Business stammt und damit mehrere Jahre alt ist.

Ein belastbarer Vergleich bräuchte Kartenaufrufe vergleichbarer Restaurants derselben Größe in derselben Stadt. Diese Daten sind nicht öffentlich. Deshalb steht hier die absolute Zahl mit Zeitraum und Quelle, und kein Vielfaches.

Was das für andere Gastronomiebetriebe bedeutet

Der größte ungenutzte Hebel liegt bei den meisten Betrieben nicht darin, dass sie auf Google Maps fehlen, sondern darin, dass ihr Profil nicht zeigt, was sie tatsächlich sind. Fehlende Fotos, unvollständige Angaben, keine gepflegte Karte, keine Antworten auf Bewertungen.

Ein Rebranding ist in dieser Lage keine kosmetische Übung. Die Bilder, die im Profil landen, entstehen aus dem Auftritt. Ein Betrieb ohne klare visuelle Sprache hat auch keine guten Profilfotos, und ohne gute Fotos entscheidet sich der Gast im Zweifel für das Lokal daneben.

Was ein solcher Aufbau kostet und wovon der Preis abhängt, steht im Branding Kosten Guide. Wie Sichtbarkeit in Karten, Suche und KI-Antworten systematisch entsteht, steht im Leitfaden zu KI-Sichtbarkeit, AEO und GEO. Eine zweite Gastronomiereferenz ist unsere Arbeit für OKI Street Café in Hamburg.

Quellen

DEHOGA Bundesverband, Zahlenspiegel IV/2025: real 14,8 Prozent unter 2019, sechstes Verlustjahr in Folge. DEHOGA zur Halbjahresbilanz 2025: Gastronomie real 17,4 Prozent unter 2019 im ersten Halbjahr.

BrightLocal, Google My Business Insights Study: durchschnittlich 317 Maps-Aufrufe pro Monat über alle lokalen Betriebstypen hinweg. Im Text als nicht vergleichbarer Referenzwert eingeordnet.

Google, Bewertungen und Profildaten, abgerufen am 3. August 2026.

Nächster Schritt

Wenn Ihre Küche besser ist als Ihr Profil, schauen wir uns Auftritt, Beschilderung und Google-Profil an und sagen, wo der größte Hebel liegt. Kostenlose Analyse starten, drei Minuten, ohne Verpflichtung.

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