Über 45.000 Menschen entdecken Khouse jeden Monat auf Google Maps. Das durchschnittliche lokale Business in Deutschland kommt laut BrightLocal auf 317 Maps-Views im Monat. Khouse liegt damit rund 142-fach über dem Branchendurchschnitt.
Wenn du ein Street Food Restaurant führst, verlierst du deine Gäste selten am Tisch. Du verlierst sie in dem Moment, in dem jemand drei Straßen weiter sein Handy aus der Tasche holt und "Indisches Essen Bremen" googelt. Wer auf Google Maps nicht in den Top-Ergebnissen steht, existiert für diesen Gast nicht. Genau hier stand Khouse, bevor wir das Projekt übernommen haben.
Die Ausgangslage
Khouse Indian Street Kitchen hatte ein starkes Konzept. Authentisches indisches Streetfood mitten in Bremen, hohe Qualität, treue Stammkunden. Was fehlte, war ein visuelles Erscheinungsbild, das diese Qualität nach außen kommuniziert, und eine digitale Präsenz, die zum Konzept passt.
Die Branche gab keinen Rückenwind. 2025 war für die deutsche Gastronomie das sechste Verlustjahr in Folge (DEHOGA Bundesverband). Reale Umsätze lagen 18 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau, ein Drittel der Betriebe befürchteten 2025 die Verlustzone. Gleichzeitig werden 94 Prozent aller Restaurant-Entscheidungen online getroffen, bevor ein Gast das erste Mal durch die Tür kommt. Wer in diesem Umfeld nur auf Laufkundschaft setzt, lässt Monat für Monat potenzielle Gäste an die Konkurrenz verschwinden.
Was wir gemacht haben
Wir haben Khouse in zwei Schritten neu aufgestellt: sichtbare Präsenz vor Ort und digitale Sichtbarkeit über Google Maps.
Brand Design und Signage
Komplettes Rebranding mit klarer visueller Sprache, die indische Streetfood-Identität einfängt, ohne in Klischees zu kippen. Konkret haben wir drei physische Elemente entwickelt: ein Fassadenschild mit 305×70 cm in extern beleuchteter Ausführung, ein beidseitig hintergrundbeleuchtetes Auslegerschild von 80×300 cm, und die komplette Speisekartengestaltung. Vor Ort sichtbar, aus der Distanz lesbar, bei Dunkelheit wirkungsvoll.
Die Speisekarten haben wir nicht einfach hübsch gemacht, sondern auf Lesbarkeit und Bestelllogik optimiert. Wer vor einer Karte steht und 30 Sekunden braucht, um sich zu orientieren, bestellt weniger und kommt seltener wieder.
Google Maps Optimierung
Hier kam der eigentliche Hebel. Wir haben das Google Business Profil komplett überarbeitet, alle Felder maximiert, Kategorien präzisiert, strukturierte Öffnungszeiten, hochwertige Food-Fotografie, regelmäßige Posts. 40 Prozent aller Google-Nutzer besuchen ein Restaurant nach dem Anschauen von Food-Bildern (Restroworks Restaurant Search Statistics 2025), also war visueller Content Pflicht, nicht Kür.
Das Listing ist mittlerweile so relevant, dass Khouse in Bremen für relevante Suchbegriffe rund um indisches Essen und Streetfood konstant in den Top-Ergebnissen steht.
Koordination mit Werbetechnik und Druckerei
Das Signage-Projekt haben wir von der Konzeption bis zur Abnahme vor Ort gesteuert. Der Kunde hatte einen Ansprechpartner, wir haben Werbetechniker und Druckerei koordiniert. Das ist der unsichtbare Teil, der den Unterschied zwischen "es wurde irgendwie gemacht" und "es wurde richtig gemacht" ausmacht.
Die Ergebnisse
Über 45.000 Besucher pro Monat auf Google Maps. Das durchschnittliche lokale Business erreicht laut BrightLocal-Studie 317 Maps-Views pro Monat, nur 33 Prozent aller Betriebe kommen überhaupt über 1.000 Maps-Views. Khouse liegt beim rund 142-fachen dieses Durchschnitts, und das ohne Filialnetz, ohne Kette, als einzelner Standort in Bremen.
Konsistente visuelle Identität vom Fassadenschild bis zur Speisekarte. Neue Gäste erkennen die Marke wieder, Stammgäste identifizieren sich stärker mit dem Restaurant.
Strukturierter Bestellprozess durch die neue Speisekarte. Kürzere Entscheidungszeiten an der Theke, höhere Durchschnittsbons, weniger Rückfragen.
Was das für ähnliche Unternehmen bedeutet
Wenn du ein Restaurant, Café oder Streetfood-Konzept führst, liegt dein größter ungenutzter Hebel wahrscheinlich auf Google Maps. Nicht weil du dort nicht existierst, sondern weil dein Profil nicht das zeigt, was du tatsächlich bist. Fehlende Fotos, unvollständige Informationen, fehlende Posts, keine Antworten auf Bewertungen. Jeder dieser Punkte kostet dich Gäste, die du nie siehst.
Rebranding ist in dieser Situation keine kosmetische Übung. Es ist die visuelle Grundlage, die entscheidet, ob Google dein Profil den richtigen Menschen zeigt und ob diese Menschen sich dann entscheiden, zu dir zu kommen statt zur Konkurrenz drei Straßen weiter.
Ein warmes, konsistentes Erscheinungsbild, aussagekräftige Food-Fotografie, klare Speisekarten und ein gepflegtes Google-Profil. Die Kombination wirkt stärker als jede einzelne Maßnahme für sich.
Wenn du in einer ähnlichen Situation bist
Wir betreuen aktuell mehrere Gastronomiebetriebe in Hamburg, Bremen und im DACH-Raum. Wenn dein Restaurant trotz guter Küche unter dem Radar fliegt oder dein visueller Auftritt nicht mehr zum Konzept passt, lass uns sprechen.
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